Motivation beim Abnehmen

Motivation und Durchhaltevermögen beim Abnehmen

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Eigentlich sollte es nun wirklich schwierigere Vorhaben geben, als zum Beispiel das eine oder andere überflüssige Kilo zu verlieren. Ein bisschen am Ernährungsplan schrauben, etwas mehr Bewegung – was in der Theorie so einfach klingt, wird in der Praxis zu einer echten Herausforderung. Es gibt viele Gründe, warum so mancher seinen guten Vorsätzen nicht treu bleiben kann, aber eben so viele Möglichkeiten, etwas daran zu ändern. Dabei spielt es keine Rolle, ob du nur wenige Kilos abspecken willst oder ein völlig neues Lebensgefühl durch eine neue Kleidergröße anstrebst. Die folgenden fünf Tipps zeigen dir, wie Selbstmotivation in der Abnehmphase funktioniert und welche Fehler du vermeiden musst.

Tipp #1: Klare und realistische Ziele setzen

Wer Ende April mit der Diät beginnt und spätestens nach wenigen Wochen wieder in seinen Lieblingsbikini oder in die Lieblingsbadehose passen will, der begeht bereits den ersten Fehler. In kurzer Zeit möglichst viel abnehmen ist nicht nur ernährungstechnisch weniger ideal, sondern begünstigt auch noch den altbekannten Jojo-Effekt. Die Devise lautet: Nimm langsam ab und gewöhne deinen  Körper an deinen neuen Lebensstil. Der braucht diese Eingewöhnungsphase genauso dringend wie du. Somit nimmst du zwar langsamer, aber dafür dauerhaft ab.

klare, realistische Ziele bei einer Diät

Um den Diät Frust vermeiden zu können, planen Sie am besten klare und realistische Ziele ein.

Außerdem verhinderst du so, dass sich während der ersten Diätwochen Frust aufbaut. Erfahrungsgemäß nimmt man in der ersten Zeit zwar schneller ab, verliert dabei aber in erster Linie nur Wasser. Dennoch motivieren die schnellen Erfolge auf der Waage. Dieser Effekt lässt nach einiger Zeit aber wieder nach. Es geht langsamer voran und der Diätwillige fragt sich, ob das Ganze überhaupt noch Sinn macht.

Daher ist es eben auch wichtig, dass du dich und den Diäterfolg nicht überforderst. Plane einen Gewichtsverlust von maximal 0,5 oder 1 Kilo pro Woche ein.

Dann setze dir ein Ziel, wie viel du bis zu einem bestimmten Datum noch auf die Waage bringen wollen. Das kann ein großes Ziel von mehreren Kilos, aber auch durchaus weniger sein.

Berücksichtige dabei auch Teilerfolge. Wer beispielsweise rund 20 Kilo verlieren will, der muss auch die ersten 5 Kilo zu schätzen wissen und als wichtigen Erfolg ansehen können. So verhinderst du Frust und Ungeduld, die beide häufig Gründe für Rückfälle in alte Ernährungsmuster sind.

Tipp #2: Fasse positive Gedanken

Es bringt dich nicht weiter, dich an kleinen Rückschlägen aufzuhängen oder über ein stagnierendes Gewicht zu jammern. Wer motiviert sein will, der muss zunächst positiv denken und die bisherigen Erfolge zu schätzen wissen. Das Denken beeinflusst nämlich auch unser Handeln. Wer also ständig etwas an sich und den eigenen Leistungen auszusetzen hat, der wird nur bedingt Erfolg haben.

Nimm die Diät ebenso leicht wie das Leben selbst. Solltest du den Trainingsplan einmal nicht einhalten oder einem ungesunden kalorienreichen Snack verfallen, so ist das kein Grund, dich selbst dafür zu bestrafen. Es gibt noch genug Möglichkeiten, einen solchen „Ausrutscher“ wieder auszugleichen.

Tipp #3: Suche dir Unterstützung

Allein abnehmen ist gut, gemeinsam die Diät in Angriff nehmen aber noch besser. Vielleicht gibt es in deinem Umfeld weitere Freunde oder Bekannte, die den Pfunden den Kampf ansagen wollen. Gemeinsam seid ihr noch stärker, könnt euch gegenseitig aus Motivations-Tiefs helfen und natürlich auch noch zusammen eure Diäterfolge feiern. Auch das gemeinsame regelmäßige Training macht oft einfach viel mehr Spaß.

gemeinsam abnehmen

Gemeinsam mit einer Freundin oder einem Freund abzunehmen, hilft dabei, die Motivation nicht zu verlieren. Außerdem macht es einfach mehr Spaß!

Sollte sich niemand finden lassen, so ist es dennoch wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Dabei muss es sich keinesfalls um einen echten Diät-Experten handeln, der dir Ratschläge erteilt. Es geht vielmehr darum, andere an deinem Vorhaben teilhaben zu lassen. Kläre gute Freunde über deine Pläne auf, sprich über Probleme oder auch Sorgen. Das kann echte Wunder bewirken und hilft dir, an weniger rosigen Tagen neuen Mut zu fassen.

Nicht zu verachten, ist aber auch das positive Feedback, wenn die ersten Pfunde gepurzelt sind. Das schmalere Gesicht oder der straffe Bauch fällt irgendwann auf. Das Lob bestärkt dich dann, weiter an deinen Zielen festzuhalten.

Tipp #4: Richtig Einkaufen und essen

Auch Fehlverhalten im Alltag können schnell zu einem jähen Ende der Diät führen. Dazu zählt zum Beispiel der schnelle Einkauf nach Feierabend, wenn man mit knurrendem Magen durch die Supermarktgänge schleicht. Der Griff zu schnellen, kalorienreichen Gerichten ist vorprogrammiert. Daher gilt: Kaufe nicht mit Hungergefühl ein und erstelle einen übersichtlichen Ernährungsplan für die Woche. Auch Vorkochen am Wochenende kann sich auszahlen, wenn dir in der Arbeitswoche die Zeit dazu fehlt.

Verzichte außerdem auf gebunkerte Vorräte oder gar Süßigkeiten. Der Griff zur Chipstüte oder Schokoladentafel lässt sich so nur schwer vermeiden. Konzentrieren dich auf gesunde Lebensmittel, die dir als kleine Snacks und Zwischenmahlzeit dienen. Hungern sollst du schließlich nicht. Das ist weder gesund noch förderlich beim Abnehmen. Nimm also mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu dir oder auch gesunde Snacks wie Rohkost oder Obst, die Energie für das abendliche Work-out bieten.

Tipp #5: Suche nach Ablenkung

Wer abnimmt, der konzentriert sich in dieser Zeit vornehmlich auf den Ernährungsplan und das strikte Training. Sport und Essen bestimmen somit den Alltag. Das ist nicht nur nervig, sondern macht die Diät weniger „attraktiv“. Irgendwann vergeht dir die Lust, Frust baut sich auf und der Drang entsteht, sich über die strengen Regeln hinwegzusetzen.

kreative Hobbies als Ablenkung während einer Diät

Um nicht immer an die Diät oder das Hungergefühl denken zu müssen, bieten sich spannende Hobbies wie etwa basteln an. Kreiere doch mal ein neues Vogelhaus für den Garten!

Dein Leben sollte in dieser Zeit aber nicht nur von jenen Faktoren bestimmt werden. Wichtig sind Hobbys oder Ablenkungsmethoden, die nichts mit Ernährung oder Sport gemein haben. Das können Bastelarbeiten oder ähnliche kreative Hobbys sein beziehungsweise auch einfache Beschäftigungen wie Videospiele, Bücher oder Fotografieren.

Die Diät soll und darf dein Leben nicht kontrollieren. Du bist weiterhin dafür verantwortlich, dein Leben so zu gestalten, wie du es willst– daran solltest du immer denken.

Abnehmen wird oft mit Erfolgsdruck, Entbehrung und Frustration gleichgesetzt. Viele negative Wörter, die somit auch eine negative Einstellung fördern. Wer dauerhaft Durchhalten will, der muss positive Gedanken fassen und sich Ziele setzen, die sich auch wirklich erreichen lassen. So wie ein 5er Schüler den Sprung auf die 2 im Zeugnis wohl nicht sofort schaffen wird, so kannst auch du nicht mehrere Kilos in wenigen Tagen verlieren. Nimm dir die Zeit und gestalten du dein  Leben auch während der Diät so, wie du es dir wünscht. Motivation und Freude am neuen Lebensstil stellen sich so von ganz allein ein.

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