Blitz Diät

Blitzdiät: Die 3 besten Diäten für radikales Abnehmen

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Blitzdiäten stehen besonders beim weiblichen Geschlecht hoch im Kurs. Um zum Start der Bikini-Saison noch schnell ein paar Pfunde zu verlieren kommt ein solch radikales Diät-Konzept einfach wie gerufen. Im Fokus steht dabei weniger eine gesunde Ernährung, sondern der schnelle sichtbare Erfolg – zumindest auf der Waage. Manche Blitzdiäten versprechen sogar einen Gewichtsverlust von rund 4 Kilo pro Woche, was sie für ungeduldige Kandidaten zu einem echten Favoriten macht.

Blitzdiät – Wann macht schnelles Abnehmen Sinn?

Diese Blitzdiäten sind wie erwähnt gut geeignet, um ein paar Kilos möglichst schnell zu verlieren. Zum Beispiel, wenn der Sommerurlaub am Strand bevorsteht, Frau für die eigene Hochzeit oder ein ähnliches Event schnell in Form kommen muss oder man einfach keine Geduld hat, lange auf Ergebnisse zu warten.

Gesagt sei dabei aber, dass man mit einer Blitzdiät keine Problemzonen gezielt bekämpft. Wo der Körper abnimmt, entscheidet der Organismus selber, wobei oft der Bauchspeck als erstes dran glauben muss – zum Glück, möchte man fast sagen. Wer also mit seinem Bauch zufrieden ist und sich stattdessen an den dicken Schenkeln stört, der sollte gezielten Sport und nicht etwa eine Diät in Betracht ziehen. Zumal es zu bedenken gilt, dass der Gewichtsverlust bei Crash-Diäten in erster Linie auf Wasser zurückzuführen ist, das aus dem Körper getrieben wird.

Der Kampf mit der Blitzdiät

Der Erfolg einer Blitzdiät ist nur von kurzer Dauer. Ändert man seine Ernährung nicht dauerhaft, sind die Kilos in kurzer Zeit wieder auf den Hüften.

Ein solches Konzept ist allerdings nur für eine kurze Zeitspanne geeignet. Mehr als wenige Tage sollte man die Blitz-Diät nicht durchführen, was sie für jeden, der dauerhaft abnehmen möchte absolut ungeeignet macht.

An dieser Stelle werden daher die Vor- und Nachteile – die auf fast jede gängige Blitz-Diät zutreffen – noch einmal kurz aufgeführt:

Vorteile

  • Schnell abnehmen
  • Ideal, um wenige Kilos zu verlieren
  • Einfach umzusetzen
  • Weniger kostenintensiv als konventionelle Formula-Diäten
  • Ideal geeignet, um den Körper auf eine dauerhafte ausgewogene Ernährungsumstellung einzustimmen, bzw. den Körper zu entschlacken/ zu entgiften

Nachteile

  • Nur als temporäre Lösung für wenige Tage/Wochen geeignet
  • Kein gezieltes Abnehmen an den Problemzonen möglich
  • Kopfschmerzen oder Müdigkeit sind typisch Nebeneffekte
  • Sehr einseitiger Speiseplan
  • Starkes Hungergefühl
  • Vorsicht bei Blitz-Diäten und regelmäßiger Tabletteneinnahme oder Krankheiten!

Die Turbo Diät – So funktioniert sie

Es gibt verschiedene Konzepte, die als Turbo-Diät bezeichnet werden. Die meisten konzentrieren sich auf einen sehr einseitigen Ernährungsplan. Oft bildet ein bestimmtes Lebensmittel den Mittelpunkt, alle anderen Speisen werden hingegen vollständig vom Ernährungsplan gestrichen.

Bei allen Blitz-Diäten gilt aber, – egal, wie unterschiedlich sie erscheinen mögen – dass die konstante Flüssigkeitszufuhr für den Abnehmwilligen eine wichtige Funktion übernimmt. Viel Trinken ist bei der Blitz-Diät also ein ungeschriebenes Gesetzt. Der Körper nimmt durch die geringe Nahrungsaufnahme weniger Flüssigkeit auf und muss so über mindestens 3 Liter Wasser am Tag versorgt werden. Netter Nebeneffekt: Der Magen wird so gefüllt und das Hungergefühl so zumindest etwas reduziert. Neben Wasser bietet sich auch ungesüßter Tee an.

  • Saftfasten

Die Saft-Diät hat sich mittlerweile als Entschlackungs-Kur durchgesetzt, die von vielen vor einer Ernährungsumstellung oder dauerhaften Diät in Betracht gezogen wird. Bei diesem Konzept verzichtet man vollständig auf feste Nahrung. Ernährungsgrundlage bilden frische Bio-Säfte aus Obst und Gemüse. Davon müssen täglich bis zu 750 Milliliter getrunken werden, um eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen zu garantieren. Hinzu kommen dann noch mindestens 3 Liter Wasser täglich. Auch Kräutertee ist erlaubt. Die Saft-Kur sollte dabei nicht länger als ein bis zwei Wochen durchgeführt werden.

Saftfasten

Während dem Saftfasten verzichtet man vollkommen auf festes Nahrung.

Vorteile: Hoher Gewichtsverlust von mitunter 4 Kilo pro Woche. Der Körper wird durch die hochwertigen Säfte außerdem mit sehr wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Zudem werden Giftstoffe aus dem Körper getrieben. Die Kur ist gut geeignet, bevor man mit einer konventionellen Diät beginnt.

Nachteile: Die fehlende feste Nahrung macht sich mit Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen bemerkbar. Daher ist es schwer, die Kur im Arbeitsalltag zu integrieren. Auch ein ständig präsentes Hungergefühl ist nur schwer zu unterbinden.

  • Mono-Diät

Als Mono-Diät bezeichnet man jene Blitz-Diät, die lediglich den Konsum eines bestimmten Nahrungsmittels gestattet. Mittlerweile gibt es unzählige Konzepte dieser Art, die sich vornehmlich auf unterschiedliche Obst und Gemüsesorten konzentrieren. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel die Ananas-Diät, die Kartoffel-Diät oder die Rohkost-Diät. Wie es der Name verspricht, so wird für den Zeitraum der Diät lediglich das besagte Nahrungsmittel verzehrt. Alle anderen Lebensmittel oder Zusätze wie Salz oder Gewürze sind vom Ernährungsplan gestrichen. Oberste Priorität hat außerdem die Flüssigkeitszufuhr. Mindestens 3 Liter Wasser am Tag sollten getrunken werden.

Vorteile: Bis zu 3 oder 4 Kilo lassen sich mit einer Mono-Diät in nur wenigen Tagen beseitigen. Außerdem ist die Diät recht leicht umzusetzen, viel kochen oder einkaufen muss man nicht.

Nachteile: Die Ernährung ist sehr eintönig außerdem besteht die Gefahr der Mangelernährung, wenn die Mono-Diät zu lange durchgeführt wird. Hierbei handelt es sich um eine gute Wochenend-Diät, für eine längere Zeit ist sie aber nicht zu empfehlen. Oft hat man hier außerdem mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und einem starken Hungergefühl zu kämpfen.

  • Kohlsuppen-Diät

Für echte Gourmets ist die Kohlsuppen-Diät nur schwer zu empfehlen. Nicht jeder kann sich mit dem charakteristischen Geschmack des Weißkohls anfreunden. Die Ergebnisse sprechen aber für sich, da diese Suppen-Diät relativ schnell zum Erfolg führt. Es gibt mittlerweile unzählige Rezepte bezüglich der Zubereitung. Neben Kohl wird die Suppe oft noch zusätzlich mit diversen Gemüsesorten wie Paprika oder Karotten verfeinert – kein Salz. Außerdem gibt es Varianten, wo ausschließlich die Suppe die Ernährungsgrundlage bildet. Bei anderen werden auch noch Kartoffeln oder Obst sowie Milchprodukte gereicht. Das gilt dann als „leichte“ Kohlsuppen-Diät.

Zutaten für eine Kohlsuppe

Die Kohlsuppen Diät ist sehr gewöhnungsbedürftig. Abwechslung kann man allerdings mit unterschiedlichen Zutaten erreichen.

Vorteile: Der Vorteile bei der konventionellen Kohlsuppen-Diät ist, dass man sich anhand der Suppe „satt essen“ darf. Das gilt allerdings nicht für die Beilagen, die nur begrenzt konsumiert werden. So ist eine Gewichtsreduktion von bis zu 4 Kilo pro Woche durchaus möglich.

Nachteile: Der starke Geruch des Kohls und auch der Geschmack munden nicht jedem. Wer auf Beilagen verzichtet ernährt sich außerdem trotz des vitaminreichen Kohls sehr einseitig, weshalb einem schnell die „Lust“ an dieser Diät vergeht. Blähungen und Mundgeruch sind ebenfalls nicht auszuschließen.

Achtung – Stolperstein Blitzdiät

Wird bei einer Turbo-Diät die Energiezufuhr drastisch reduziert, so wirft der Körper automatisch den Energiesparmodus an. Der Nachteil ist, dass der Körper, sobald er wieder mit regelmäßigen und auch kalorienhaltigen Lebensmitteln versorgt wird, sozusagen auf Nummer sicher gehen will. Er bunkert also die Energie und legt sie als Reserve für die nächste „Notsituation“ oder Diät in Form von Fettpolstern an.

Das ist ein uralter körperlicher Mechanismus, von dem beispielsweise unsere Vorfahren in der Steinzeit einen großen Nutzen ziehen konnten, wenn Nahrungsmittel knapp waren. Heute hingegen stehen uns Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung, was diese Speicherfunktion zu einem echten Albtraum macht.

Wer schnell abnimmt, der nimmt auch ebenso schnell wieder zu.

Denn so kommt es vor, dass man nach der Turbo-Diät plötzlich mehr Kilos auf den Rippen hat als zuvor. Bezeichnet wird dieser Effekt als „Jojo-Effekt“, bei dem das Gewicht abwechselnd rauf und runter schnellt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern zudem eine enorme Belastung für den Körper.

Lohnt sich eine Blitz-Diät dann überhaupt, wenn der Jojo-Effekt vorprogrammiert ist? Grundsätzlich sollte man sich darüber bewusst sein, dass ein Zunehmen nach der Blitzdiät nicht wirklich verhindert werden kann. Allerdings lässt sich der Albtraum umgehen, indem man nach dem Diät Turbo seine Ernährung entsprechend umstellt und sich auf gesunde kalorienarme Lebensmittel konzentriert.

Es ist also nicht ratsam, sich direkt nach der Diät mit Pizza oder Fast Food zu „belohnen“. Das macht das Ergebnis der kurzen Diät-Phase zunichte und nagt ordentlich an Motivation und Selbstbewusstsein.

Eine Crash-Diät ist sicherlich keine Lösung, um viele Kilos zu verlieren. Sie bildet allerdings eine gute Grundlage, um sich auf eine konsequente Ernährungsumstellung einzustellen und gleich zu Beginn möglichst schnell Erfolge auf der Waage zu erzielen. Daher sind diese Diäten auch bei ungeduldigen Diätwilligen so beliebt. Im Vorfeld sollte man sich aber ausreichend über mögliche Risiken bezüglich Mangelernährung informieren. Eine Crash-Diät ist schließlich nur eine temporäre Alternative und daher lediglich für wenige Tage -manche auch für wenige Wochen – geeignet. Anschließend ist eine Umstellung der Ernährung aber unausweichlich, um den Jojo-Effekt zu verhindern.

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