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Stoffwechseldiät: Diätplan, Erfahrungen & Rezepte

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Bis zu 11 Kilo in nur zwei Wochen verlieren und gleichzeitig den verhassten Jojo-Effekt nach dem Ende der Diät so gut wie ausschließen? Mit der Stoffwechseldiät soll genau das möglich sein, auch wenn Erfahrungswerte bei diesem Abnehm-Konzept natürlich ebenfalls stark variieren. Aber was genau ist das Geheimnis dieser Diät? Welche Regeln stellt der Ernährungsplan auf und was gilt es zu beachten, damit die Pfunde schnell und dauerhaft purzeln?

Stoffwechseldiät – Was versteht man darunter?

Zunächst müssen wir natürlich klären, was man unter der Stoffwechseldiät versteht. Wer sich bereits mit Diäten auseinandergesetzt hat, der weiß sicherlich, dass die Funktion des Stoffwechsels – auch als Metabolismus bezeichnet – den Diät-Erfolg maßgeblich steuert. Wenn der Stoffwechsel auf Touren kommt, dann klappt es auch mit der Gewichtsabnahme und genau an diesem Prinzip orientiert sich auch die gleichnamige Diät.

Ziel ist es, den Stoffwechsel durch eine Ernährungsumstellung anzuregen. Das bedeutet, dass durch den Stoffwechselprozess Kohlenhydrate gespalten und körpereigene Fettreserven abgebaut werden. Was folgt ist eine Gewichtsreduktion, die oft bereits nach kurzer Zeit einsetzt.

Das Konzept der Stoffwechseldiät variiert dabei stark, abhängig von der jeweiligen Methode. Es gibt nämlich unterschiedliche Varianten. So wird die Blutgruppendiät zum Beispiel auch als Stoffwechseldiät bezeichnet. Hier wird ein individueller Ernährungsplan abhängig von der jeweiligen Blutgruppe konzipiert.  Die Diät soll insbesondere kranke Menschen ansprechen, die ohne gesundheitliche Einschränkungen Gewicht verlieren wollen.

Weiterhin bekannt ist außerdem noch die sogenannte Max Planck Diät, die eine starke Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr vorsieht und das grundsätzliche Konzept der Stoffwechseldiät wohl am besten widerspiegelt.

Stoffwechsel Diät

Die Stoffwechsel Diät zeichnet sich dadurch aus, dass der Stoffwechsel angeregt wird. Je besser der Stoffwechsel, desto besser funktioniert die Diät.

Erfolgreich mit der Stoffwechseldiät – Die Ernährung

Im Grunde genommen ist die Stoffwechseldiät vergleichbar mit einer Ernährung in der Kohlenhydrate weitestgehend eingespart werden. Somit gibt es hier auch einige Parallelen zu gängigen Low-Carb Diäten. Das ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, da ein schneller Gewichtsverlust immer nur dann möglich ist, wenn Kohlenhydrate oder auch Zucker stark reduziert werden.

Somit steht bei der Stoffwechseldiät eine sehr eiweißhaltige Ernährung im Mittelpunkt. Speisen wie mageres Fleisch und Fisch bilden den Schwerpunkt und werden ergänzt mit Gemüse und Obst. Auch magere Milchprodukte und Eier stehen auf dem Speiseplan. Zuckerhaltige Lebensmittel, Alkohol, Salz oder Öl sind hingegen tabu. Das gilt ebenso für süße Säfte oder Soft-Drinks.

Lediglich Wasser, Tee und schwarzer ungesüßter Kaffee werden getrunken – und das reichlich.

Viel trinken kurbelt den Stoffwechsel zusätzlich an und begünstigt so den Abnehmprozess.

Vor- und Nachteile der Diät

Wie jede Diät so greift auch dieses Ernährungskonzept recht radikal in den täglichen Speiseplan ein. Viele Gewohnheiten müssen abgelegt werden, damit man hier von Erfolgen profitieren kann. Klassische Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln oder auch Brot sehen die meisten Stoffwechseldiäten nicht vor oder nur gering, weshalb man neue Prioritäten setzen muss.

Fleisch als Hauptbestandteil der Stoffwechsel Diät

Wie bei vielen anderen Diäten bildet auch bei der Stoffwechsel Diät Fleisch den Hauptbestandteil.

Auch Vegetarier haben es schwer, da Fleisch sozusagen das Grundnahrungsmittel bildet. Das kann selbst für Freunde von magerem Puten- oder Hühnerfleisch schnell recht eintönig werden. So ist dauerhafte Motivation gefragt, um Heißhungerattacken zu widerstehen, die sich durch die wenigen Kohlenhydrate schnell einstellen können, um so an der strikten Ernährung festzuhalten.

Ernährungsexperten kritisieren sehr eiweißhaltige Diäten außerdem immer wieder, da sie eine sehr einseitige Ernährung vorsehen, bei der der Körper in erster Linie mit Fetten versorgt wird. Das soll sich dauerhaft nicht positiv, sondern negativ auf den Stoffwechsel ausüben und stellt laut den Experten keine ausgewogene Ernährung dar.

Durch den radikalen Verzicht auf Zucker stellen sich aber auch viele Vorteile ein. Der Blutzuckerspiegel und somit das Risiko an Diabetes zu erkranken sinkt, ebenso werden schädliche Fettablagerungen in den Arterien schneller abgebaut, was ebenso für Fettablagerungen an Organen wie Herz und Leber gilt.

Nicht zu verachten ist zudem der rasche Gewichtsverlust, der sicherlich den größten Vorteil darstellt und wesentlich höher ausfällt als bei Diätplänen, die Kohlenhydrate weiterhin im Speiseplan integrieren.

Bezüglich des Phänomens, dass nach der Diät der Jojo-Effekt trotz „normaler“ Ernährung ausbleibt, gibt es alledings nur wenige Nachweise oder Erfahrungswerte. Darauf verlassen sollte man sich also nicht. Insbesondere, wenn man wieder zu schnell in alte falsche Ernährungsmuster verfällt.

Ernährungsplan und Rezepte für die Stoffwechseldiät

Auch die Stoffwechseldiät unterteilt sich in die gängigen drei Hauptmahlzeiten: Frühstück, Mittag und Abendbrot. Dabei fällt das Frühstück in der Regel allerdings sehr mager aus. So zum Beispiel bei der bekanntesten Stoffwechseldiät, dem Max Planck Konzept. Erst zum Mittag wird mehr oder weniger „geschlemmt“, um den Tag dann mit einem leichten Abendessen zu beenden.

Damit wirft die Diät das Grundkonzept vieler anderen Ernährungspläne über Bord. Bei denen bildet in der Regel nämlich das Frühstück die Hauptmahlzeit, um Heißhungerattacken oder ein rasch nachlassendes Sättigungsgefühl zu verhindern.

Cheat Day

Ein Schlemmer Tag zwischendurch kann den Heißhunger stillen, die Nerven beruhigen, aber auch den Stoffwechsel anheizen.

Der Diätplan – der für rund 14 Tage fortgeführt wird – sieht dabei ein sehr mageres Frühstück vor, das sich aus Kaffee sowie wahlweise Obstsalat, Magermilchjoghurt oder auch durchaus aus einem trockenen Vollkornbrötchen (Dinkelteig) zusammensetzen kann.

Das Mittagessen hingegen basiert ganz klassisch auf einer mageren Fleischsorte wie Huhn oder Pute. Auch Fisch ist empfehlenswert. Dazu gibt es einen grünen Salat. Wahlweise kann das Fleisch als Eiweißquelle auch mit Eiern oder mit Käse ersetzt werden. Um Abwechslung ins Spiel zu bringen sollte man die Gerichte am besten täglich in den zwei Wochen unterschiedlich variieren.

Das Abendessen hingegen muss wieder etwas leichter ausfallen. Auch hier ist ein Salat oder Obstsalat erlaubt. Sollte es zu Mittag noch kein Fleisch oder Fisch gegeben haben, so kann dieses auch durchaus zum Abend auf den Tisch kommen. Beispielsweise mit Gemüse als Beilage. Alternative bietet sich aber ebenso ein trocknes Dinkelbrötchen kombiniert mit Obstsalat oder grünen Salat an.

Tipp: Empfehlenswert ist nach rund 7 Tagen ein sogenannter Load-Tag. An diesem darf fast alles verspeist werden, wonach der Magen verlangt, allerdings sollte man darauf achten, dass eine Kalorienmenge von 1400 nicht überschritten wird.

Der Sinn dieses Schlemmer-Tages ist es, den Stoffwechsel durch die Zufuhr von Kalorien wieder anzuheizen. Erfahrungsgemäß verliert man anschließend sogar noch schneller noch mehr Gewicht. Außerdem dient dieser Cheat-Day als kleine emotionale Stütze, um die Motivation aufrecht zu halten. In der folgenden zweiten Woche, kann man sich dann abermals an den besagten Zusammenstellungen der Mahlzeiten orientieren.

Unser Tipp: auch wenn eine Diät raschen Erfolg verspricht, wird langfristig gesehen kein Weg an einer nachhaltigen Ernährungsumstellung inklusive sportlicher Betätigung vorbeiführen. Versuchen Sie im Alltag zunächst Zucker so gut wie möglich wegzulassen. Sehen Sie es als Challenge, beispielsweise in der Fastenzeit. Nach 2 Wochen ohne Zucker werden Sie sehen, dass Sie sich bereits viel besser fühlen und Ihr Verlangen nach zuckerhaltigen Speisen und Getränken zusehends verschwindet. Kombinieren Sie das auch noch mit 2-3 Ausdauer-Trainingseinheiten pro Woche werden Sie sehen, dass die Pfunde langsam aber sicher von ganz alleine purzeln!

So wie jede Diät, so sieht auch die Stoffwechseldiät leider eine recht radikale Umstellung der Essgewohnheiten vor. Anders lässt sich das Ziel vom Wunschgewicht aber nicht verwirklichen. Voraussetzung ist es daher, die entsprechende Motivation aufzubringen und einen eisernen Willen zu zeigen. Am Ende wird das dann dank des Low-Carb Konzepts mit einem sehr raschen und drastischen Gewichtsverlust belohnt. Und auch die Aussicht auf eine JoJo-freie Diät, klingt doch irgendwie verheißungsvoll.

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