mit dem mountainbike abnehmen

Mit Mountainbiken abnehmen

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Sich in den Sattel zu schwingen, ist nicht nur eine umweltfreundliche Variante, um von A nach B zu gelangen, auch überflüssige Pfunde schmelzen beim Fahrradfahren schnell dahin. Welche Erfolge du beim Mountainbiken erzielen kannst, warum der Sport so effektiv für den Körper ist und was du beachten solltest, wenn auch du mit dem Gedanken spielst, deinen Kilos mit Fahrradfahren den Kampf anzusagen, erfährst du hier.

Mountainbiken – Vorteile auf einen Blick

Mountainbiken ist ein Ausdauersport, der den Stoffwechsel ankurbelt, das Herz-Kreislauf-System pusht, die Kondition verbessert und vor allem deine Beinmuskulatur optimal trainiert. Die aufgebauten Muskeln erhöhen den Grundumsatz, lassen Fett schmelzen und auch unliebsamer Cellulite geht es an den Kragen.

Vorteile von Mountainbiken

Das Mountainbiken hat zahlreiche Vorteile: neben dem positiven gesundheitlichen Aspekten, kann man auch einfach die Natur genießen und entspannen.

Wenn du mit dem Fahrrad abnehmen willst, tust du nicht nur deiner körperlichen Fitness etwas Gutes, sondern schonst auch deine Gelenke. Die runden und weichen Bewegungen belasten die Gelenke weitaus weniger, als es beispielsweise beim Joggen der Fall ist, wo die Knie jeden Aufprall abfedern müssen.

Daher ist Radfahren für jeden geeignet – auch wenn du unter Übergewicht leidest oder einfach untrainiert bist, kannst du dich problemlos in den Sattel schwingen. Auch für ältere Menschen ist das Radtraining bestens geeignet.

Abgesehen davon bringt der Ausdauersport folgende Vorteile mit sich:

  • Regelmäßiges Ausdauertraining auf dem Fahrrad kann erhöhte Blutfettwerte senken und damit Bluthochdruck reduzieren.
  • Biken erhöht die Zahl der Abwehrzellen im Blut – das Immunsystem wird gestärkt und du bist weniger krankheitsanfällig.
  • Durch regelmäßiges Radeln baust du Muskelmasse auf, die wiederum den Grundumsatz erhöht. Das heißt: du kannst mehr essen, ohne zuzunehmen.
  • Radfahren hebt die Stimmung. Beim Training produziert dein Körper Glückshormone wie Serotonin und baut gleichzeitig Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin ab. Genau richtig, um nach einem langen Tag oder einer stressigen Woche abzuschalten.

Abnehmen leichtgemacht – der Kalorienverbrauch beim Radfahren

Wie viele Kalorien du auf dem Fahrrad verbrennst, hängt unter anderem von deiner Körpergröße, deinem Gewicht und deinem Alter ab. Andererseits kommt es natürlich auch darauf an, wie lange und schnell du unterwegs bist. Je nach Intensität sind beim Biken zwischen 240 und 800 Kalorien in einer Stunde möglich.

Training auf dem Fahrrad – das sollten Einsteiger beachten

Wenn du bereits im Besitz eines fahrtüchtigen Rads sind – super. Wenn nicht, kommst du nicht um eine kleine Investition herum.

die richtige Ausrüstung fürs Mountainbiken

Eine gute Ausrüstung ist für den Fahrradspaß ausschlaggebend. Das wichtigste Accessoire bleibt aber der Helm!

Mit 500 Euro musst du für ein ordentliches Fahrrad schon rechnen. Wenn du dir also nicht ganz sicher bist, ob Biken der richtige Sport für dich ist, solltest du dir für den Anfang ein Fahrrad ausleihen.

Außerdem ist beim Radeln das Zubehör von großer Bedeutung. Bei tödlichen Fahrradunfällen sind beispielsweise tödliche Kopfverletzungen gang und gebe. Daher solltest du deinen Kopf mit einem gut sitzenden Helm schützen.

Überdies kann es sich auch lohnen, in eine Fahrradhose zu investieren. Vor allem, wenn du vor hast, länger im Sattel zu sitzen, wirst du dich dafür bedanken.

Stelle dein neues Mountainbike richtig ein

Sobald es dann auf deine erste Radtour geht, ist es wichtig, dein Bike richtig einzustellen, damit du dir keine Muskelverspannungen zuziehst. Es beginnt bei der Sattelhöhe: In der untersten Position sollte dein Bein nicht ganz durchgedrückt, sondern leicht angewinkelt sein. Außerdem sollte der Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker nicht zu groß sein.

Stelle den Lenker daher in Sattelhöhe oder gar etwas höher ein, damit du entspannt geradeaus schauen kannst und keine Verspannungen im Nacken riskieren.

Trainingsdauer, Häufigkeit und Intensität

Beim Zusammenstellen deines Trainingsplans solltest du darauf achten, dich nicht zu überfordern. Für den Gewichtsverlust ist es wesentlich förderlicher, mehrmals wöchentlich kurze Strecken zu fahren, als nur eine lange Tour pro Woche zu absolvieren. Für den Anfang reicht es, drei Mal pro Woche für etwa 20 bis 40 Minuten bei geringer Intensität zu radeln.

Wenn du mit dem Fahrrad 20 – 30 Minuten zur Arbeit fährst, hast du dein Workout sogar schon in den Alltag integriert.

Wenn du in etwa 20-30 Minuten brauchst, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, hast du dein Training sogar schon in den Alltag integriert.

Stelle anfangs außerdem niedrigere Gänge ein. Zwischen 90 und 100 Umdrehungen pro Minute sind ideal. Schau, dass du gleichmäßig in die Pedale trittst, das bringt dir mehr, als mit höheren Gängen Geschwindigkeit aufzubauen und sich dann rollen zu lassen.

Behalte ein gemäßigtes Tempo bei und vermeide Sprints. Für eine gute Fettverbrennung braucht dein Körper ausreichend Sauerstoff, daher verbrennst du weniger Fett, wenn du zu sehr außer Puste kommst.

Zusammengefasst heißt das für Bike-Einsteiger:

  • Sorge für die richtige Ausrüstung. Ein gutes Fahrrad und ein Helm sind die absolute Grundausstattung.
  • Stelle dein Fahrrad richtig ein, um Muskelverspannungen vorzubeugen.
  • Achte auf einen langsamen, einfachen Start, um dich nicht zu überfordern.
  • Setze lieber auf mehrere kürzere Trainingseinheiten, als auf eine lange.

Vor allem für Sportanfänger und Bewegungsmuffel ist Fahrradfahren ein guter Trainingseinstieg, da sich das Training quasi im Alltag absolvieren lässt. Die Bewegung an der frischen Luft ist ein natürlicher Stimmungsaufheller, der gleichzeitig den Stoffwechsel ankurbelt und den Körper auf eine gelenkschonende Art trainiert. Das Workout ist allerdings nicht zu unterschätzen. Gerade als Anfänger gibt es einiges zu beachten. Dann kannst du deinen überflüssigen Pfunden ganz einfach den Kampf ansagen.

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