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Abnehmen durch Spinning: Vorteile, Kalorienverbrauch und Tipps

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Spinning-Kurse haben sich in vielen Fitnessstudios zum Dauerbrenner entwickelt. Kein Wunder, denn das Intervalltraining in Form von Indoor-Cycling ist nicht nur äußerst effektiv, sondern auch für jedes Fitness-Level geeignet. Hier erfährst du, was Spinning eigentlich ist und worauf es bei dieser actionreichen Sportart ankommt.

Was ist Spinning?

Beim Spinning geht es darum, auf einem stehenden Rad eine Stunde lang pausenlos zu „fahren“. Als Synonym wird oft Indoor-Cycling verwendet, denn der Name Spinning ist durch das amerikanische Unternehmen Mad Dogg Athletics Inc. markengeschützt.

spinning besonderheiten

Beim Spinning kann man das Schwierigkeitslevel ganz nach Belieben selbst wählen.

Die Besonderheit beim Spinning bzw. Indoor-Cycling: Die Spinning-Bikes haben keinen Leerlauf wie ein gängiges Fahrrad oder auch ein Ergometer. Während der gesamten Trainingszeit wird also getreten, und zwar in verschiedenen Geschwindigkeiten und mit unterschiedlicher Frequenz. Vorgegeben wird dieser Rhythmus vom Spinning-Trainer.

In vielen Kursen wird auch Musik mit schnellen Beats eingesetzt, um die Motivation ordentlich in die Höhe zu treiben.

Beim Spinning handelt es sich um Intervalltraining, Hochleistungsphasen wechseln sich also mit weniger intensiven Einheiten ab.

Bei einem klassischen Spinning-Kurs folgt auf die rund zehnminütige Aufwärmphase das eigentliche Training. Etwa eine halbe Stunde lang wird mit voller Power gestrampelt, mal im Sitzen und mal im sogenannten Wiegetritt. Abschließend folgt ein langsameres Cool-Down und eine Stretching-Einheit auf oder neben dem Spinning-Rad.

Indoor-Cycling macht vor allem in der Gruppe Spaß, da man sich hier gegenseitig anspornt und so das Training leichter durchzieht. Allerdings ist das Gruppentraining im Fitnessstudio nicht jedermanns Sache und so empfiehlt sich für diejenigen ein eigenes Spinning-Rad für zuhause. Mit ein wenig Durchhaltevermögen und motivierenden Spinning Videos wird das Heimtraining so zum vollen Erfolg.

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Das Spinning-Rad: Besonderheiten beim Indoor-Cycling

Ein Spinning-Bike sieht nicht aus wie ein Fahrrad im klassischen Sinn, denn es hat nur ein Schwungrad. Das Rad am vorderen Ende des Fitnessgeräts ist schwer, der Widerstand kann aber individuell eingestellt werden. Der hintere Teil des Spinning-Rads besteht aus einer starren Sitzvorrichtung.

Einen Leerlauf und auch Bremsen sucht man beim Spinning-Rad vergeblich. Das heißt: Ohne kontinuierliches Treten geht gar nichts! Allerdings sollte sich davon niemand abschrecken lassen, denn wie mit der Gangschaltung bei einem normalen Fahrrad kann beim Spinning-Bike der Widerstand reguliert werden. So findet jeder ein Schwierigkeitslevel, das sich für die Dauer der Spinning-Session durchhalten lässt.

Vorteile von Spinning

Nicht umsonst hält sich Spinning hartnäckig in den Fitnessstudios – aber was genau ist so vorteilhaft daran, auf einem unbeweglichen Rad zu trainieren?

Vorteil 1: Für jedes Fitnesslevel geeignet

Wenn du schon einmal ein Video aus einem Spinning-Kurs gesehen hast, fragst du dich vielleicht, warum sich ausgerechnet dieses intensive Workout auch für Anfänger eignen soll. Ganz einfach: Du kannst selbst entscheiden, wie hoch der Widerstand deines Spinning-Bikes ist und ihn auch während der Einheit entsprechend regulieren. Ins Schwitzen kommst du natürlich so und so, aber du musst und solltest dich auf keinen Fall überfordern.

Vorteil 2: Risikofreiheit

Da du als Anfänger also die Möglichkeit hast, es etwas einfacher angehen zu lassen, besteht kein Gesundheitsrisiko. Die Belastung ist genau so stark, wie es die trainierende Person aushält und zudem werden durch die runden Bewegungen die Gelenke geschont. Tatsächlich ist Spinning sogar noch gelenkschonender als Radfahren auf Asphalt bzw. in der Natur, denn es gibt keinen ungleichmäßigen Untergrund.

Spinning ist ein Non-Impact-Sport, was bedeutet, dass der Körper keinen starken Stoß- oder Ruckbewegungen ausgesetzt ist. Genau aus diesem Grund eignet sich Indoor-Cycling auch gut für stark übergewichtige Menschen. Selbst wer absolut keine Trainingserfahrung hat, kann Spinning betreiben: Eine spezielle Technik gibt es nicht. Der einzige potenzielle Risikofaktor sind die Schuhe beim Spinning, doch dazu später mehr.

Vorteil 3: Sowohl Kraft- als auch Cardiotraining

spinning in der gruppe

Beim Spinning in der Gruppe kann man sich gegenseitig so richtig motivieren.

Spinning ist ein äußerst effektiver Ausdauersport, bei dem auch das Krafttraining nicht zu kurz kommt. Denn neben dem Herz-Kreislauf-System werden viele große Muskelgruppen beansprucht, sodass zum Beispiel durch das Treten im Stehen auch die Rumpfmuskulatur aktiviert wird.

Die Muskulatur wächst, der Grundumsatz steigt und der Fettabbau wird gefördert.

Vorteil 4: Spaßfaktor

Eine Stunde lang voll auspowern – und das soll Spaß machen? Wenn du ein Sportmuffel bist und dir etwas skeptisch diese Frage stellst, lautet die Antwort: Ja! Denn trotz der hohen Anstrengung gerät man schnell in den Rausch der Bewegung, was auch durch die schnelle Musik gefördert wird. Am Ende der Einheit steigt man zwar erschöpft, aber gleichzeitig voller neuer Energie vom Rad. Spinning gilt aus eben diesem Grund als ausgezeichnete Methode des Stressabbaus.

Vorteil 5: Motivation

Natürlich kannst du auch in ein Spinning-Rad für zuhause investieren, wenn du zu jeder Zeit trainieren können möchtest. Als Anfänger ist es aber wahrscheinlicher, dass du zunächst einen Spinning-Kurs unter Anleitung machst. Das hat nicht nur den Vorteil, dass du von einem Experten durch die Einheit geleitet wirst, sondern motiviert auch zusätzlich: Durch das Training in der Gruppe fällt es viel leichter, die ganze Stunde durchzuhalten, sich gegenseitig anzuspornen und regelmäßig wiederzukommen.

Vorteil 6: Indoor-Sport

Auf dem Spinning-Bike trainierst du im Innenbereich, sei es in den eigenen vier Wänden oder im Studio. Wenn du dich also allzu oft aufgrund von schlechtem Wetter nicht zum Fahrradfahren bzw. Sporteln überwinden kannst, ist Spinning genau richtig für dich. Denn Regen, Kälte oder Sommerhitze sind bei diesem Indoor-Sport keine Ausrede mehr!

Vorteil 7: hoher Kalorienverbrauch

Das viele Schwitzen ist nicht umsonst, denn beim Spinning entsteht ein hoher Kalorienverbrauch. Die Fettverbrennung wird ordentlich angekurbelt und auch der Grundumsatz steigt bei regelmäßigem Spinning, denn du baust vermehrt Muskeln in Bauch und Beinen auf.

Kalorienverbrauch beim Spinning

Kalorienverbrauch beim Spinning

Beim Spinning schmelzen die Kalorien nur so dahin.

Wie bei allen Sportarten gilt: Der genaue Kalorienverbrauch beim Spinning lässt sich natürlich nicht festlegen, schließlich trainiert jeder mit unterschiedlicher Intensität. Allerdings ist eine Stunde Spinning bereits so effizient wie zwei Stunden auf dem normalen Fahrrad.

Wenn du zwei- bis dreimal pro Woche trainierst, wirst du schnell Erfolge feststellen und kannst durch die kontinuierlich erhöhte Intensität bis zu 800 Kalorien pro Stunde verbrennen.

Zum Vergleich: Für diese Leistung müsstest du durchschnittlich rund eineinhalb Stunden joggen.

Die richtigen Schuhe für Spinning

Wie schon erwähnt spielen die Schuhe beim Spinning eine besondere Rolle. Denn wenn du nicht genug Halt hast, kann es bei den schnellen Bewegungen passieren, dass du abrutscht und dich verletzt. Die Verbindung zwischen Fuß bzw. Schuh und Pedalen muss also stimmen. Achte als Anfänger auf jeden Fall auf gutsitzende Schuhe, die fest in den Schlaufen auf den Pedalen des Spinning-Bikes eingehakt sind.

Wenn du dich entschließt, regelmäßig Spinning zu betreiben, könnten spezielle Klick-Schuhe interessant werden. Sie rasten direkt auf den Pedalen ein und geben mehr Halt, sodass die Kraft bei jeder Bewegung noch effizienter übertragen und das Training noch wirksamer wird.

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Aqua-Spinning

Eine spezielle Abwandlung dieser Sportart ist Aqua-Spinning. Dabei stehen die Spinning-Bikes in einem Pool, wodurch ein noch größerer Widerstand erzeugt und die Bewegungen noch einmal schonender werden. Das Wasser wirkt massierend und hat einen leicht erfrischenden Effekt. Beim Aqua-Spinning wird zudem – wie auch beim Aqua-Jogging – auch der Oberkörper stärker einbezogen, sodass effektiv ein Ganzkörpertraining betrieben wird.

So wird der Spinning-Kurs zum vollen Erfolg

Es gibt keinen guten Grund, der gegen Spinning spricht – allerdings gibt es auch einige Tipps und Tricks, die du als Spinning-Anfänger beachten solltest:

genügend während und nach dem spinning trinken

Und wie immer gilt: Stets während und nach dem Training genügend trinken!

  • Kenne dein eigenes Fitnesslevel.

Wirklich effektiv ist Spinning nur dann, wenn die Intensität deiner Fitness entspricht. Es ist nicht das Ziel, während der Stunde vor Erschöpfung vom Rad zu fallen. Powere dich aus, aber nur in einem sinnvollen Ausmaß.

  • Hab keine Scheu vor Spinning als Gruppensport.

Sieh den Spinning-Kurs nicht als Konkurrenzkampf. Alle Kursteilnehmer bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit und es gibt keine pauschale Leistung, die jeder zwingend erbringen muss.

  • Trinke mindestens einen Liter Wasser.

Fahrtwind wie in der freien Natur gibt es beim Spinning nicht. Du schwitzt dadurch umso mehr und solltest das durch genügend Flüssigkeit während der Einheit ausgleichen.

  • Sei nicht eitel.

Niemand geht zum Spinning, um danach frisch und gestylt wie ein Supermodel den Raum zu verlassen. Lass dich also voll auf den Kurs ein, schwitz dich fit – und wähle entsprechende Kleidung. Denn gepolsterte Radlerhosen sind nun einmal deutlich bequemer für eine Stunde auf dem Fahrradsattel als dünne Yogahosen oder Hotpants.

Unser Fazit: Spinning ist eine gute Wahl, wenn du nach einer Sportart suchst, mit der du effektiv, gesund und ohne große Technikkenntnisse abnehmen kannst!

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