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Diäten im Test: Diäten auf dem Prüfstand

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„Schlank im Schlaf“, „schnell schlank“: Diätkonzepte locken oft mit großen Versprechen. Aber funktioniert das wirklich? Um das herauszufinden, lohnt es sich, Diät-Testberichte zu lesen. Sie können dir bei der Entscheidung helfen, ob du einer bestimmten Diät überhaupt eine Chance geben sollst – denn wenn schon abnehmen, dann richtig! Erfahre hier mehr über unsere Diäten im Test!

Diäten im Test: auf Herz und Nieren getestet

Den Überblick über all die verschiedenen Diät-Konzepte zu behalten, ist gar nicht so einfach. Wir haben daher eine Übersicht der bekanntesten Diäten erstellt. Weitere Details zu den einzelnen Konzepten findest du bei den ausführlichen Testberichten. Recherche lohnt sich, denn: Diät ist nicht gleich Diät. Wir haben uns verschiedenste Varianten ganz genau angesehen und auf folgende Aspekte überprüft:

  • Alltagstauglichkeit
  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen
  • Kosten
  • Geschmack
  • Erfolgsaussichten

Hier liest du alles über Formula-Diäten, Trend-Diäten, Ernährungsweisen wie Low Carb und Monodiäten. So kannst du genau die Diät finden, die zu dir und deiner Lebensweise passt.

 

 

Formula-Diäten

Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die sogenannten Formula-Diäten. Dabei werden ganze Mahlzeiten durch Eiweißshakes oder fertige Produkte ersetzt. Die Shakes oder Snacks haben jeweils einen festgelegten Nährwert und sollen alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe enthalten, sodass der Körper trotz Diätnahrung alles bekommt, was er braucht. Da in der Anfangsphase deutlich weniger Kalorien aufgenommen werden als sonst, kannst du hier mit schnellen Erfolgen rechnen.

Amapur Diät im Test

 

Amapur Diät im Test: Erfahrungen zur Formula-Diät

Das Amapur-Konzept nennt man oft auch die Stundendiät. Der Name ergibt sich daraus, dass jede Stunde ein Snack oder Shake auf dem Speiseplan steht.

  • Alltagstauglichkeit:

Tatsächlich jede Stunde zu essen, ist gar nicht so einfach. An einem stressigen Bürotag bleibt zum Beispiel manchmal keine Zeit für den stündlichen Snack. Andererseits ist die Diät natürlich auch nicht ruiniert, wenn einmal zwei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten liegen.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Das Hauptrisiko ist hier der Jojo-Effekt. Wenn du durch Amapur schnell deutlich abnimmst und danach weiter isst wie vor der Diät, kommen die Kilos umso schneller wieder zurück.

  • Kosten:

Zum Einstieg gibt es das 5-Tage-Programm, das alle nötigen Mahlzeiten für insgesamt 99 Euro beinhaltet. Das 10-Tage-Programm kostet 179 Euro und für 21 Tage werden 329 Euro fällig.

  • Geschmack:

Hier punktet die Diät, denn zumindest kommt keine Langeweile auf. Die Produktpalette ist relativ groß, es muss also nicht jeden Tag der immer gleiche Shake sein. Auch gluten- und laktosefreie Snacks sind erhältlich.

  • Erfolgsaussichten:

Ständig essen und trotzdem abnehmen – passt das zusammen? Laut Hersteller schon, da die Produkte sehr kohlenhydratarm und die Portionen nicht allzu groß sind. Mehr als 1200 Kalorien pro Tag kommen nicht zusammen, gleichzeitig wird Heißhungerattacken vorgebeugt.

 


slim fast diät im test

Slim Fast im Test: Der Klassiker

Eine weitere bewährte Formula-Diät ist Slim Fast, also wortwörtlich „schnell schlank“. Tatsächlich können mit dieser Diät die Kilos schnell schwinden. Auch hier stehen Proteinshakes auf dem Plan, allerdings nach dem 3-2-1-Prinzip: 3 Snacks, 2 Shakes, 1 gekochte Mahlzeit.

  • Alltagstauglichkeit:

Ein Shake ist schnell gemischt und damit sehr praktisch. Ein bisschen Zeit muss natürlich für die Zubereitung der Mahlzeit eingerechnet werden.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Da von Anfang an nicht nur Flüssignahrung aufgenommen wird, sondern auch Obst und Gemüse gegessen werden dürfen, ist bei diesem Konzept nicht mit Mangelerscheinungen und sonstigen Risiken zu rechnen.

  • Kosten:

12 Shakes kosten dich 15 Euro. Auf einen Monat gerechnet sind das bei zwei Shakes pro Tag über 60 Euro.

  • Geschmack:

Der Shake schmeckt nicht jedem, aber da auch andere, selbst gewählte Mahlzeiten erlaubt sind, ist das zu verschmerzen.

  • Erfolgsaussichten:

Bei Slim Fast sind Snacks nicht nur erlaubt, sondern sogar vorgesehen. Allerdings gibt es keine Regeln, was gesnackt werden darf. Theoretisch sind nur 100 Kalorien erlaubt, die Frage ist aber, ob man sich zum Beispiel bei Chips oder Schokolade immer beherrschen kann. Außerdem solltest du dich parallel zur Diät bereits mit gesunder Ernährung auseinandersetzen.

 


PreCon BCM-Diät im Test: Die Formula-Diät

Bei der Body-Cell-Mass-Diät stehen in den ersten beiden Tagen nur rund 1000 Kalorien auf dem Plan, die in Form von Diät-Produkten aufgenommen werden.

precon bcm diät im test

Die PreCon BCM-Diät besteht aus Shakes und Suppen.

  • Alltagstauglichkeit:

Die Shakes und Suppen sind schnell zubereitet, ab Tag 3 solltest du dir über selbst zubereitete gesunde Mahlzeiten Gedanken machen. Der vorgeschriebene Essrhythmus von 4-6 Stunden ist relativ natürlich und lässt sich gut einhalten.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Anfangs kann es sein, dass du müde und unkonzentriert bist, da dein Energiedefizit deutlich höher ist als üblich. In dieser Zeit solltest du keinen exzessiven Sport treiben.

  • Kosten:

Eine Dose mit Pulver für 10 Shakes bekommst du für etwa 25 Euro. Das reicht allerdings zu Beginn der Diät für keine ganze Woche.

  • Geschmack:

Diät-Shakes sind meist keine kulinarischen Highlights. Allerdings sind zwei Tage eine vergleichsweise kurze Phase, nach der du geschmacklich wieder etwas variieren kannst.

  • Erfolgsaussichten:

Sofern du dich rechtzeitig mit ausgewogener Ernährung auseinandersetzt und diese nach der Diät beibehältst, sind die Chancen auf dauerhaften Erfolg gut. Durch die Eiweißshakes soll Muskelmasse bewahrt werden, was bei der Fettverbrennung hilft.

 


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Almased im Test: Erfahrungen mit der Almased-Diät

Der Shake beruht hier auf einer Basis aus Honig, Joghurt und Soja und wird meist in der 4-Phasen-Kur angewendet. Da du mit dem Pulver viel Eiweiß zu dir nimmst, kannst du während der Diät auch gut Muskeln aufbauen.

  • Alltagstauglichkeit:

Das Shake-Pulver kann gut mitgenommen und ein Shake schnell zubereitet werden – zweifellos praktisch.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

In der Startphase ist wieder mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu rechnen. Auch Verstopfung und Bauchschmerzen können auftreten, da zu wenig Ballaststoffe aufgenommen werden.

  • Kosten:

10 Shakes kosten rund 22 Euro. Besonders lange reicht das nicht, dazu kommen Kosten für Zusatzprodukte, die zum Beispiel Verstopfung vorbeugen.

  • Geschmack:

Den speziellen Geschmack des Shakes mag nicht jeder. Als sogenannte Vitalkost soll Almased eigentlich nach der Diät dauerhaft in die Ernährung integriert werden – ob das eingehalten werden kann, ist fraglich.

  • Erfolgsaussichten:

Wieder gilt, dass alte Essgewohnheiten den Effekt aufheben können. Da aber ab der zweiten Phase selbst gekocht wird, befasst du dich schon früh mit gesunder Ernährung und hast so bessere Chancen auf langfristigen Erfolg.

 


drslym im test

DrSlym Diät-Drink im Test: Erfahrungen zum Diät-Konzentrat

Das DrSlym-Konzentrat will Unterzuckerung vorbeugen, indem es den Körper dabei unterstützt, Traubenzucker zu bilden. Dadurch sollen genau jene Heißhungerattacken verhindert werden, die bei vielen anderen Shake-Diäten den Erfolg beeinträchtigen. Wieder wird in den ersten beiden Tagen der Diät nur Flüssigkeit aufgenommen.

  • Alltagstauglichkeit:

Der Diät-Drink ist schnell und einfach gemischt, die Ernährung ohne Fett und Kohlenhydrate danach erfordert etwas Planung.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Kaum überraschend: Auch hier sind Kopfschmerzen und Co. keine Seltenheit. Das Hungergefühl soll theoretisch unterdrückt werden, der knurrende Magen bleibt aber.

  • Kosten:

Rund 35 Euro fallen für einen Liter Konzentrat an. Das ergibt circa 14 Drinks.

  • Geschmack:

Das sirupartige Konzentrat ist gewöhnungsbedürftig, vor allem, wenn es zwei Tage lang die einzige Ernährungsform darstellt.

  • Erfolgsaussichten:

Deutliche Erfolge sind erst nach einiger Zeit sichtbar, bleiben dafür aber tendenziell langfristiger erhalten. Denn das Konzept zielt also von Anfang an darauf ab, eine ausgewogene, bewusste Ernährungsweise zu fördern.

 


Trend-Diäten

Es gibt viele Stars, die ihre eigenen Diäten entwickelt haben und auch sonst gibt es immer das eine oder andere Konzept, das gerade im Trend liegt. Hier findest du einige gängige Trend-Diäten.

 

10 Weeks Body Change im Test: Die Detlef D Soost Diät

10 Wochen, wenig Sport und trotzdem 20 Kilo Gewichtsverlust: Das Diätkonzept von Detlef D Soost verspricht großen Erfolg bei kleinem Aufwand. Zu diesem Zweck werden sämtliche Kohlenhydrate radikal gestrichen. Die gute Nachricht: Am „Load Day“, der jede Woche am gleichen Tag stattfinden muss, darf alles gegessen werden – in unbegrenzten Mengen.

10 weeks body change

Work Out Videos und leckere Rezepte bringen dich bei der 10 Weeks Body Change in Höchstform!

  • Alltagstauglichkeit:

Fast Food und Co. sind nur am Load Day erlaubt, du solltest also genug Zeit einplanen, um deine gesunden Mahlzeiten vorzubereiten. Die Sporteinheiten von 20-30 Minuten lassen sich in der Regel leicht einschieben.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Die gesunde Ernährungsweise mag zunächst eine große Umstellung sein, hat aber alles andere als negative Folgen. In Kombination mit der eingeplanten leichten Bewegung kannst du von diesem Ansatz nur profitieren.

  • Kosten:

Für 79 Euro bekommst du viele Rezepte und Workout-Videos auf der offiziellen Homepage.

  • Geschmack:

Low Carb schmeckt vielleicht nicht immer so gut wie Pizza, Nudeln und Brot. Da jedoch einmal in der Woche wirklich alles erlaubt ist, bleiben die Geschmacksnerven nicht auf der Strecke.

  • Erfolgsaussichten:

Die drastische Reduzierung von Kohlenhydraten erfordert Disziplin, zahlt sich langfristig allerdings aus. Denn das Gewicht verschwindet vielleicht nicht ganz so schnell wie bei Radikalkuren, bleibt dafür aber dauerhaft weg.

 


90 Tage Diät

Die 90-Tage-Diät im Test: Erfahrungen & Erfolgsaussichten

Sowohl Sport als auch ein vielseitiger, abwechslungsreicher Speiseplan sind fester Bestandteil dieser Variante. Dabei folgt die Ernährung einem bestimmten Wochenplan: Neben dem Proteintag stehen der Kohlenhydrat- und Vitamintag sowie der stärkehaltige Tag am Programm.

  • Alltagstauglichkeit:

Theoretisch geben die Handbücher alles an die Hand, was man wissen muss, um die Diät erfolgreich durchzuführen. Allerdings brauchst du aber in diesem Fall umso mehr Disziplin, um dich auch tatsächlich an den Plan zu halten und nicht spontan Ausnahmen zu machen.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Das genau durchdachte Konzept sorgt dafür, dass du nicht mit negativen Begleiterscheinungen rechnen musst.

  • Kosten:

Für jeweils rund 20 Euro erhältst du ein Handbuch mit Rezepten für die 90 Tage sowie ein zweites Buch, in dem du lernst, wie du das Gewicht halten kannst.

  • Geschmack:

Die klare Einteilung in tageweise Ernährungsschwerpunkte heißt auch, dass das Essen nicht jeden Tag gleich gut ist. Schließlich mag der eine lieber Kohlenhydrate, der andere zieht proteinhaltiges Hühnerfleisch vor. Aber: Einzelne Tage lassen sich gut überstehen.

  • Erfolgsaussichten:

Die Kilos verschwinden zwar nicht so schnell wie bei Crashdiäten, allerdings bleibt das Ergebnis tendenziell länger erhalten. Denn durch den gesunden Diätzyklus lernst du automatisch, worauf du achten musst und auch der Sportfaktor wird berücksichtigt.

 


New York Diät

Die New-York-Diät: Abnehmen mit David Kirsch

Heidi Klum, Liv Tyler und Co. vertrauen schon lange auf das Programm von Fitnessguru David Kirsch. Er kombiniert kohlenhydratarme Ernährung mit einem straffen Workout-Programm, das den Stoffwechsel ankurbeln und für schnellen Gewichtsverlust sorgen soll.

  • Alltagstauglichkeit:

Die Essenszeiten sind nicht flexibel, was einiges an Planung erfordert und Spontanität im Alltag quasi unmöglich macht. Dafür lassen sich Mahlzeiten wie Salat mit Hühnerbrust relativ einfach zubereiten.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Vor allem die ersten beiden Wochen können in puncto Energie und Wohlbefinden schwierig sein, denn hier soll das Gewicht radikal reduziert werden. Der Speiseplan ist stark eingeschränkt, während die Workouts viel Kraft fordern.

  • Kosten:

10 Euro kostet Kirschs Buch, in dem die Diät erklärt wird.

  • Geschmack:

Wer gerne fett und salzig oder auch süß isst, muss sich auf eine Ernüchterung einstellen. Denn Spinat, Mandeln und Co. sind nun einmal nicht mit Fertigprodukten voller Geschmacksverstärker vergleichbar.

  • Erfolgsaussichten:

In den ersten beiden Wochen können bis zu 8 Kilo purzeln. Durch die Bewegung werden Muskeln aufgebaut und die Fettverbrennung dauerhaft angekurbelt. Wer es also schafft, sich auch langfristig an den Kirsch-Plan zu halten, kann das neue Gewicht halten.

 


Weight Watchers im Test: Erfahrungen mit Weight Watchers

Bei Weight Watchers sind alle Nahrungsmittel erlaubt, solange sie ins Punktekonto passen. Die individuelle Punktzahl, die pro Tag erlaubt ist, wird zu Beginn der Diät gegen einen Mitgliedsbeitrag ermittelt. Für Bewegung gibt es Bonuspunkte.

Weight Watchers Diät im test

Bei der Weight Watchers Diät kann man sich bei Gruppentreffen gegenseitig motivieren.

  • Alltagstauglichkeit:

Theoretisch ist zwar im Rahmen des Punktekontos alles erlaubt, praktisch heißt das aber, dass du immer wissen musst, wie viele Punkte dein Essen hat. Das kann zum Beispiel im Restaurant kompliziert werden.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Wie gesund die Ernährung nach Punkten ist, hängt wieder einmal von der Eigeninitiative ab. Denn theoretisch kannst du dich gemäß deinem Punktekonto auch nur von Fast Food ernähren und alles andere als gesund leben.

  • Kosten:

Das Abo für drei Monate kostet rund 57 Euro. Für einen Monat zahlst du 45 Euro.

  • Geschmack:

Theoretisch bleiben hier keine Wünsche offen, denn außer dem Punktezählen gibt es keine festen Regeln. So muss nicht auf Schokolade und Co. verzichtet werden.

  • Erfolgsaussichten:

Da die Punkte das einzige Kontrollmittel sind, wird gesunde Ernährung nicht zwingend gefördert. Dauerhaftes Abnehmen ist möglich, sofern man selbst auf den Speiseplan achtet und nicht einfach nach gewohntem Muster weiterisst.

 


Die Brigitte-Diät

Bei dieser Diät gibt es vergleichsweise viele Freiheiten. Du entscheidest selbst, wann du deine Mischkost-Mahlzeiten isst und darfst auch in kleinem Ausmaß ungesunde Lebensmittel essen. Insgesamt sollten es 3 Hauptmahlzeiten und 2 Snacks sein.

Brigitte Diät im Test

Während der Brigitte Diät kann man sich mit anderen im Forum online austauschen.

  • Alltagstauglichkeit:

Durch die flexiblen Essenszeiten und regelmäßige aktuelle Rezepte ist für jeden Alltag etwas dabei. Planung ist allerdings trotzdem nötig, ganz von alleine erledigt sich diese Diät also auch nicht. Auch Zeit für Bewegung solltest du einplanen.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Negative Effekte gibt es nicht wirklich, es sei denn, man plant nicht im Voraus und isst dann immer die gleichen Gerichte. In diesen Fällen ist die Ernährung zu einseitig.

  • Kosten:

Die Brigitte-Diät kostet dich nur ein paar Euro pro Rezeptheft.

  • Geschmack:

In den Brigitte-Rezepten findet sich für jeden Geschmack ein Rezept. Wirklich etwas verkneifen muss man sich also nicht.

  • Erfolgsaussichten:

Diese Diät ist vielleicht zu Beginn nicht ganz so effektiv wie Radikaldiäten, dafür aber auf lange Sicht umso sinnvoller. Denn es wird betont, dass Bewegung sowie eine ausgewogenen Ernährung für den Abnehmerfolg ebenfalls wichtig sind.

 


Low Carb und Co.: Ernährungskonzepte

Neben expliziten Diäten gibt es auch einige Konzepte, die permanent in den Alltag integriert werden können und bei der Gewichtsabnahme helfen sollen. Hier findest du eine kleine Auswahl von Namen, die du bestimmt schon einmal gehört hast.

Low-Carb Diät

Low Carb

Der Begriff „Low Carb“ ist eigentlich nur die moderne Variante des Prinzips, das sich beim Abnehmen schon lange bewährt hat: ein niedriger Anteil an Kohlenhydraten. Dadurch ist der Körper gezwungen, Fettpolster abzubauen. Da gleichzeitig vermehrt Eiweiß aufgenommen wird, kann Essen besser und schneller verdaut werden.

  • Alltagstauglichkeit:

Der hohe Eiweißanteil sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Allerdings erfordert es eine Umstellung, so gut wie alle Kohlenhydrate von der Einkaufsliste zu streichen. Brot, Reis, Nudeln und manche Obstsorten sind zum Beispiel tabu.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Experten kritisieren, dass bei Low Carb nicht nur viel Eiweiß, sondern eben auch viel Fett in Form von Fisch und Fleisch gegessen wird. Auf Dauer ist das einseitig und erfordert einiges an Wissen über die Bedürfnisse des eigenen Körpers.

  • Kosten:

Low Carb kostet unter Umständen etwas mehr als eine durchschnittliche Ernährung mit Pasta, Brot und Co. Denn gutes Fleisch und auch Fisch sind nicht billig. Allerdings gilt das ebenso für ungesundes Fastfood.

  • Geschmack:

Hier heißt es Abstriche machen, denn komplett auf Zucker, Brot etc. zu verzichten, fällt vor allem Genussessern nicht leicht.

  • Erfolgsaussichten:

Das Fett verschwindet relativ schnell, allerdings stellt sich die Frage, ob wirklich langfristig auf Kohlenhydrate verzichtet werden kann. Gönnst du dir doch einmal etwas mehr, kommen die Kilos umso schneller zurück. Wer eine Low-Carb-Diät beginnt, sollte sich also ganz sicher sein.

 


Glyx Diät

Glyx-Diät

Das „Glyx“ steht für den glykämischen Index (GI), also den Wert des Blutzuckerspiegels nach dem Verzehr von Kohlenhydraten. Das Prinzip: Lebensmittel mit niedrigem GI sind besser, da der Blutzuckerspiegel langsamer steigt und überschüssige Kohlenhydrate sich nicht so schnell an den Problemzonen festsetzen. Auch Sport ist wichtig, denn so wird der Spiegel noch weiter gesenkt.

  • Alltagstauglichkeit:

Sobald du einmal den GI-Wert gängiger Lebensmittel kennst, kannst du deinen Speiseplan entsprechend anpassen. Das erfordert anfangs etwas Lernarbeit, dafür ist die Diät dann umso flexibler.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Ernährungsexperten verweisen darauf, dass es neben einem niedrigen GI auch wichtig ist, eine geringere Menge an Kalorien aufzunehmen. Wer sich ausreichend informiert, kann aber eine einseitige Ernährung gut umgehen und muss nicht mit Risiken rechnen.

  • Kosten:

Wesentliche Mehrkosten entstehen hier nicht, durch die vermehrte Aufnahme von Obst und Gemüse können die Einkaufskosten sogar sinken.

  • Geschmack:

Auch hier ist der Geschmack Gewöhnungssache, wenn du bisher vor allem Lebensmittel mit hohem GI gegessen hast. Grundsätzlich aber bedeutet diese Diät nicht zwingend eine massive Einschränkung.

  • Erfolgsaussichten:

Es lohnt sich, sich ausführlich mit den GI-Werten zu beschäftigen, denn so entsteht auf Dauer eine gesündere Ernährung und damit auch die Chance auf dauerhaftes Abnehmen. Allerdings passieren bei dieser Diät keine Wunder, das heißt, der Gewichtsverlust stellt sich erst mit der Zeit ein.

 


Gesund ernähren

Trennkost-Diät

Entwickelt von Dr. Howard Hay, wird die Trennkost auch als Haysche Kost bezeichnet. „Trennen“ meint hier: Eine Mahlzeit darf entweder Proteine oder Kohlenhydrate enthalten, aber nicht beides. Mittags darf es Eiweiß sein, morgens und abends dafür kohlenhydrathaltiges Essen. Auf Ballaststoffe wird ebenfalls Wert gelegt.

  • Alltagstauglichkeit:

Bei Trennkost muss auf manche Nahrungsmittel vollständig verzichtet werden. Mais, Erbsen oder Bohnen zum Beispiel enthalten Proteine und Kohlenhydrate und fallen damit weg. Auch Mischgerichte wie Nudeln mit fleischhaltiger Soße sind keine Trennkost. Kurz: Diese Ernährungsweise lässt zwar mehr Freiheiten als manch andere, erfordert aber ebenfalls ein Umdenken. Spontaneität, zum Beispiel beim Restaurantbesuch, leidet darunter.

  • gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen:

Wenn du dich nach Trennkost-Regeln ernähren möchtest, solltest du dich ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen. Sonst kann es zu einem Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen kommen. Für absolute Ernährungs-Laien ist Trennkost also eher mit Vorsicht zu genießen.

  • Kosten:

Ungesunde Lebensmittel sind oft ebenso teuer wie gesunde, bei Trennkost entstehen also für gewöhnlich keine Mehrkosten.

  • Geschmack:

Hungern ist nicht nötig, was im Vergleich zu anderen Diäten schon ein deutlicher Vorteil ist. Öle und sonstige Fette sind erlaubt, an Geschmacksträgern mangelt es also nicht. Aber: Es sind eben auch viele Leckereien nicht erlaubt, und das auf Dauer.

  • Erfolgsaussichten:

Das Gewicht verschwindet langsam und dafür meist endgültig, denn durch die Trennkost sind viele ungesunde Lebensmittel von Grund auf tabu. Der Verzicht auf Süßigkeiten, sehr fetthaltige Nudelgerichte etc. schadet definitiv nicht, ist allerdings ohne Disziplin nicht möglich.

 


Monodiäten

Bei sogenannten Monodiäten wird die Ernährung auf ein Nahrungsmittel begrenzt. Diese Diäten sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, denn die Sinnhaftigkeit einer derart einseitigen Ernährung bleibe dahingestellt. Zu den bekanntesten Monodiäten gehören:

Natürlich gibt es von diesen Konzepten auch gesündere Varianten. Zum Beispiel kannst du bei der Schokodiät vor jeder Mahlzeit etwas Zartbitterschokolade essen, um den Heißhunger auf Süßes zu dämpfen und so Kalorien zu sparen. Deine Reis-Diät kannst du durch frisches Gemüse aufpeppen und mit den Smoothies nur einzelne Mahlzeiten ersetzen, statt dich komplett davon zu ernähren.

Trotzdem: Eine Monodiät ist zu einseitig, um auf Dauer gesund sein zu können. Unabhängig davon, welche Diät du machst, wirst du dich früher oder später mit gesunden und ungesunden Lebensmitteln etc. auseinandersetzen müssen. Für langfristige Erfolge lohnen sich also vor allem jene Diäten, die einen ausgewogenen Speiseplan in Kombination mit Bewegung fördern.

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