Die besten Fitnessgeräte für dein Zuhause

Die besten Fitnessgeräte für dein Zuhause: Der ultimative Test

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Muskeln aufbauen und ein paar lästige Kilos loswerden: Dieser Wunsch sorgt oft für Frustration. Denn das Fitnessstudio ist zu teuer, das Wetter draußen zu ungemütlich für Outdoor-Sport, man schämt sich für die eigene Unsportlichkeit…

Fitnessgeräte scheinen die Lösung für all diese Probleme zu sein. Sie erlauben es, in den eigenen vier Wänden zu trainieren und sind theoretisch gut geeignet für jede Art von Training. Ob ein flacher Bauch, gut trainierte Beine und Arme oder ein knackiger Po, mit dem richtigen Gerät und korrekter Anwendung ist nichts unmöglich.

Aber: Welches Fitnessgerät ist das richtige? Was kannst du tun, wenn du wenig Platz für das Training zuhause hast und wie steht es um das Preis-Leistungsverhältnis? Unser Test zeigt dir ganz einfach, welche Geräte es gibt, welche davon besonders platzsparend sind, worauf du beim Training achten musst und vieles mehr.

Heimtraining: Geräte im Überblick

Das passende Fitnessgerät für die Wohnung muss einige Anforderungen erfüllen. Die wichtigsten Faktoren auf einen Blick sind:

  • Das Trainingsziel: Soll der gesamte Körper fit gemacht werden? Soll es in erster Linie Cardio-Training sein? Sind Bauch-Beine-Po der Zielbereich? Oder geht es doch eher darum, das Herz-Kreislauf-System anzukurbeln? Nicht jedes Gerät passt zu jedem Zweck.
  • Die Alltagstauglichkeit: In einer kleinen Wohnung macht es wenig Sinn, ein großes Gerät aufzubauen. Wie platzsparend soll das Fitnessgerät also sein, und wie billig oder teuer?
  • Die Komplexität: Soll es ein Gerät sein, mit dem auch absolute Anfänger gut trainieren können? Oder braucht man für das Training etwas Vorwissen und Technik?

Du siehst schon: Für die Wahl des Fitnessgeräts solltest du dir genug Zeit nehmen. Natürlich ist das Angebot groß, für den Anfang gibt es aber eine Liste mit „Klassikern“, an der du dich orientieren kannst.

Die beliebtesten Fitnessgeräte im Überblick sind:

  • Laufband
  • Fahrrad-Ergometer
  • Liegefahrrad
  • Crosstrainer (Ellipsentrainer)
  • Rudergerät
  • Hantelbank
  • Hanteln
  • Boxsack
  • Multifunktionsset mit Matte, Stepper, Hanteln und Expander

Die Fitnessgeräte im Test

Eine Liste allein ist natürlich noch nicht die ultimative Entscheidungshilfe. Wir haben deshalb für dich zusammengefasst, für wen die Geräte jeweils geeignet sind, was die Vor- und Nachteile sind, mit welchem Preis du ungefähr rechnen solltest, wieviel Platz du in deiner Wohnung brauchst und wie sinnvoll das Training ist. Bei allen Geräten gilt übrigens: der Kalorienverbrauch ist abhängig von Körpergewicht, Trainingsdauer und -intensität.

Das Laufband

Perfekt für Anfänger: Das Laufband

Super geeignet für Einsteiger, die zudem Ihre Kondition verbessern wollen!

Auf dem Band läufst du stetig dahin und kannst Geschwindigkeit, Steigung etc. selbst einstellen. Das Lauftraining ist nicht zu hundert Prozent vergleichbar mit Laufen in der Natur, aber trotzdem eine gute Möglichkeit, Gewicht zu verlieren und Kondition aufzubauen.

  • Für wen geeignet?

Das Laufband eignet sich für Einsteiger, aber auch für Outdoor-Jogger, die während der kalten Jahreszeit nicht auf ihr Training verzichten wollen. Nicht geeignet ist dieses Gerät für stark übergewichtige Menschen, denn das Körpergewicht wird beim Laufen nicht aufgefangen.

  • Pro:

Beim Laufsport kann man wenig falsch machen, wenn man sich aufwärmt, ein vernünftiges Tempo wählt und entsprechende Schuhe trägt. Außerdem spielen auf dem Laufband Störfaktoren wie Wetter, Lichtverhältnisse und Straßenverkehr keine Rolle. Das Schwierigkeitslevel (Geschwindigkeit, Steigung, Intervalle) kannst du ganz einfach anpassen.

  • Contra:

Routinierte Läufer, die landschaftliche Abwechslung beim Training gewohnt sind, finden die Indoor-Variante oft langweilig. Das Laufen selbst ist auch nicht ganz mit Outdoor-Training vergleichbar, denn Faktoren wie Gegenwind oder unterschiedliche Bodenverhältnisse fallen weg. Für eine möglichst gleiche Belastung solltest du eine Steigung von 1,5 Prozent einstellen.

  • Preisklasse:

Einsteigermodelle gibt es ab ca. 150 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

Das variiert je nach Modell. Manche Laufbänder können sogar nach oben geklappt werden und sind dementsprechend platzsparend. Je mehr Komfort das Gerät bietet, desto größer ist es allerdings in der Regel.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, wenn du Kondition aufbauen willst, systematisch an das Training herangehst und dich beim Sport schnell langweilst. Denn auf dem Laufband kannst du dich auspowern und währenddessen deine Lieblingsserie schauen oder laut Musik hören.

Der Fahrrad-Ergometer

Auf diesem Gerät führst du klassische Bewegungen des Fahrradfahrens durch. So werden vor allem die Oberschenkelmuskeln trainiert und das Herz-Kreislauf-System verbessert. Auch hier kann man technisch wenig falsch machen, wenn man das Gerät entsprechend auf Sitzhaltung etc. anpasst.

  • Für wen geeignet?
Fahrrad Ergometer

Ein schonendes Workout für alle Körpertypen: Das Fahrrad-Ergometer.

Das Gerät eignet sich vor allem für Einsteiger, aber auch für Übergewichtige. Hüfte und Beine werden entlastet, man trägt nicht selbst das gesamte Gewicht.

  • Pro:

Auf dem Fahrrad-Ergometer werden Knie und Gelenke geschont, da die Bewegungen sehr rund sind. Langweilig ist das Training auch hier nicht, denn wieder kannst du dich nebenher mit dem Fernseher oder einem Buch ablenken. Aber Achtung: Dabei besteht die Gefahr, dass du automatisch in eine falsche Haltung versinkst.

  • Contra:

Trainiert werden auf diesem Gerät nur Beine und Po. Rücken- und Bauchbereich bleiben außen vor. Dementsprechend sollten zusätzlich zum Ergometer-Training noch Muskelübungen wie Liegestütze und Situps absolviert werden.

  • Preisklasse:

Je nach Modell gibt es das Gerät ab ca. 300 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

Dieses Gerät lässt sich nicht platzsparend verstauen. In einer kleinen Wohnung könnte es eng werden.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, denn Fahrradfahren ist ein sehr schonendes Workout und der Ergometer für alle Körpertypen geeignet. Allerdings ist das Training nur dann optimal, wenn zusätzlich noch Übungen für den Oberkörper gemacht werden.

Das Liegefahrrad

Liegefahrrad-Ergometer

Das Liegefahrrad-Ergometer ist rückenschonend und ebenfalls für Einsteiger geeignet!

Der Unterschied zum Fahrrad-Ergometer ist gering und besteht im Prinzip nur darin, dass du beim Radfahren auf dem Rücken liegst und die Pedale nach vorn statt nach unten drückst. Auch hier werden also die Beine trainiert.

  • Für wen geeignet?

Besonders Menschen mit Rückenschmerzen können mit dem Liegefahrrad optimal trainieren. Der Rücken liegt auf der Stütze und kann nicht automatisch in eine krumme, ungesunde Position verfallen. Auch bei Hüftbeschwerden ist das Training kein Problem.

  • Pro:

Der harte Sattel des Fahrrad-Ergometers ist für Einsteiger oft eine unangenehme Überraschung. Beim Liegefahrrad gibt es keine Schmerzen im Po, denn man lehnt sich einfach bequem nach hinten. Ein weiteres Plus: Nach einer Hüftoperation mobilisiert das Training durch die runden Bewegungen die Hüfte schonend.

  • Contra:

Ein Liegefahrrad braucht mehr Platz als ein Stand-Ergometer. Circa zwei Meter solltest du zum Beispiel in der Länge durchaus einkalkulieren.

  • Preisklasse:

Günstige Modelle beginnen bei 180-200 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

Wie schon gesagt: Platzsparend ist das Liegefahrrad nicht. In einem großen oder eher leeren Raum macht es sich aber dafür gut.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, wenn gesundheitliche Probleme wie Rücken- oder Hüftbeschwerden andere Trainingsarten erschweren und es vor allem um Beintraining und mehr Bewegung im Alltag gehen soll.

 Der Crosstrainer

Nicht umsonst ist der Crosstrainer ein Klassiker unter den Fitnessgeräten: Bis zu 700 Kalorien kann man in der Stunde verbrennen und bekommt dabei ein exzellentes kardiovaskuläres Training.

  • Für wen geeignet?

Beansprucht wird bei den diagonal ausgeführten Bewegungen die Brust-, Arm- und Beinmuskulatur sowie die Hüfte. Das heißt: Eine Einheit auf dem Crosstrainer ist ein sehr effektives Ganzkörpertraining. Wenn du dich auspowern und Muskeln aufbauen willst, eignet sich dieses Gerät gut.

  • Pro:
Crosstrainer

Der Crosstrainer ist dank seinem runden Bewegungsablauf sehr gelenkschonend!

Die Bewegungen beim Workout sind sehr rund und fließend, außerdem bleiben die Füße idealerweise durchgehend auf den Step-Platten. Das heißt: kein hartes Aufsetzen sowie Schonung der Gelenke und der Wirbelsäule.

  • Contra:

Die diagonale Schiebe- und Tretbewegung erfordert ein gewisses Level an Koordination und Eingewöhnung. Außerdem besteht das Risiko, die Hüfte zu stark einzudrehen oder aber leicht mit den Füßen abzuheben und beim Absetzen nur mit dem Vorderfuß aufzutreten. Diese ungleichmäßige Belastung zu vermeiden, ist Gewohnheitssache.

  • Preisklasse:

Crosstrainer gibt es ab etwa 180 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

Je nach Modell kann auch ein Crosstrainer viel Platz in Anspruch nehmen. Hier zählt nicht nur die Stellfläche, sondern auch der Radius der Armbewegungen.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, denn der Bewegungsablauf ist deutlich schonender und sinnvoller als beispielsweise Lauftraining. Vor allem bei Gelenk- und Rückenproblemen kann man mit dem Crosstrainer nichts falsch machen.

Das Rudergerät

Rudergerät

Bei korrekter Ausführung fordert die Rudermaschine den ganzen Körper!

Auf diesem Fitnessgerät werden in der klassischen Ruderbewegung nahezu alle Muskelgruppen trainiert. Die Bauchmuskeln kommen bei der Vor-Zurück-Bewegung zum Einsatz, die Oberarme werden beansprucht, die Beine müssen abgedrückt werden…

  • Für wen geeignet?

Wer ein Ganzkörpertraining sucht und nicht davor zurückscheut, präzise auf Technik zu achten, ist mit einem Rudergerät richtig beraten. Es gibt quasi keine Muskelgruppe, die beim Rudern nicht trainiert wird – wenn man weiß, wie es geht.

  • Pro:

Bauch, Beine, Po und Arme: Mit regelmäßigem Rudern zeigt sich unter Garantie ein Effekt beim Muskelaufbau. Rudern mag einfach und elegant aussehen, ist aber ein anstrengendes und effektives Workout. Außerdem verbessert das Rudertraining die Koordinationsfähigkeit.

  • Contra:

Rudern ist nicht für jedermann. Einsteiger können bei der Technik viel falsch machen und starten oft zu intensiv ins Training. Die Überforderung wird schnell zu Frustration, das Workout wird abgebrochen und der Effekt bleibt aus. Auch bei Rückenproblemen oder starkem Übergewicht ist das Rudertraining nicht empfehlenswert.

  • Preisklasse: 

Mit mindestens 400€ solltest du bei diesem Gerät durchaus rechnen.

  • Wieviel Platz braucht das?

Ebenso wie das Liegefahrrad braucht das Rudergerät eher eine größere Stellfläche. Auch in der Breite sollte hier genügend Platz einkalkuliert werden, denn die Ellbogen müssen beim Rudern nach außen gehen können.

  • Ist das sinnvoll?

Nicht immer: Laien können sich schnell verletzen oder entmutigt sein. Für gezielten Muskelaufbau und bei grundlegender Kenntnis von Muskelgruppen und Bewegungsabläufen lohnt sich das Gerät aber definitiv.

Die Hantelbank

Auf der Hantelbank wird der gesamte Oberkörper trainiert. Bauchmuskeln, Brust, Schultern, Nacken und Oberarme: Mit dem richtigen Trainingsplan können gezielt Muskeln aufgebaut werden. Welche Muskeln beansprucht werden, hängt unter anderem mit der Neigung der Bank zusammen.

  • Für wen geeignet?
Hantelbank Workout

Sofern du weißt, wies geht, ist das Hantelbank-Workout perfekt für die Beanspruchung von mehreren Muskelgruppen.

Auch die Hantelbank ist eher ein Gerät für Technikfans. Die Übungen sauber auszuführen, ist wichtig, um Erfolge zu sehen und sich nicht zu verletzen. Laien könnten hier überfordert sein.

  • Pro:

Das Oberkörper-Workout kann auf der Hantelbank sehr vielseitig gestaltet werden. Mit unterschiedlichen Übungen wird es also nicht so schnell langweilig. Kleinere Geräte sind bei Bedarf außerdem schnell abgebaut, manche Modelle können sogar aufgeklappt werden.

  • Contra:

Eine Hantelbank braucht sehr viel Platz. Außerdem solltest du auf keinen Fall allein loslegen, sondern dir vor dem Home-Workout im Fitnessstudio zeigen lassen, wie du die Übungen ausführen sollst. Du brauchst unter Umständen auch einen Partner, der dir die Hanteln abnehmen kann.

  • Preisklasse:

Die günstigsten Geräte beginnen bei circa 230 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

Eine Fläche von 3-4 Quadratmeter solltest du bei den meisten Geräten durchaus einrechnen. In kleinen Räumen hat dieses Gerät also wenig Sinn.

  • Ist das sinnvoll?

Nur dann, wenn du dich im Bereich Krafttraining bereits auskennst. Für absolute Laien ist dieses Trainingsgerät eher gefährlich und das Hantelbank-Workout sollte eher im Fitnessstudio absolviert werden.

Hanteln

Training mit Hanteln

Kurzhanteln sind nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern lassen sich auch einfach und schnell verstauen.

Wie auch bei der Hantelbank werden mit einzelnen Hanteln die Muskeln im Oberkörper trainiert. Der Unterschied hierbei: Durch die flexible Trainingshaltung können verschiedenste Muskelgruppen beansprucht werden.

  • Für wen geeignet?

Hanteltraining eignet sich für alle, die viel Abwechslung beim Training wollen und nicht mit dem Rücken auf der Bank liegen möchten. Auch für weniger Erfahrene bietet sich Hanteltraining an.

  • Pro:

Hanteln sind sehr leicht zu verstauen und lassen sich auf verschiedenste Arten verwenden. Sie ermöglichen Bewegungsabläufe, die natürlicher sind als bei festen Geräten und sorgen dafür, dass auch stabilisierende Muskeln geformt werden.

  • Contra:

Auch hier solltest du dir idealerweise anfangs vom Profi zeigen lassen, wie die Übungen korrekt ausgeführt werden. Sonst drohen Überlastung, Zerrungen und ungleichmäßige Belastung.

Preisklasse:

Hanteln gibt es schon ab 15-20 Euro.

  • Wieviel Platz braucht das?

So gut wie kein Platz wird beansprucht. Du brauchst nur eine Ecke oder einen Platz im Schrank, wo du die Hanteln nach dem Training verstauen kannst.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, wenn du nach einem Training suchst, dass du auch auf Reisen easy weitermachen kannst. Unterwegs kannst du die Übungen nämlich einfach mit vollen Wasserflaschen durchführen und förderst dauerhaft die Stabilität und Kraft deiner Muskeln.

Der Boxsack

Das Training mit dem Boxsack beansprucht den ganzen Körper: Durch die Boxbewegungen werden viele Muskeln angespannt, der Kreislauf kommt in Schwung und die Kondition verbessert sich. Mit der Variation Kickboxen kannst du das Workout noch intensivieren.

  • Für wen geeignet?

Der Boxsack eignet sich dann, wenn man gezielt Konditionstraining machen und sich richtig auspowern möchte.

  • Pro:
Boxsacktraining

Boxsack & Boxhandschuhe und los gehts: Hier kannst du dich so richtig auspowern!

Boxen ist nicht nur ein extrem effektives Workout und trainiert selbst tiefliegende Muskelgruppen, es fördert auch das Reaktionsvermögen. Und: Du wirst ausgeglichener, denn beim intensiven Training kannst du alle Aggressionen loswerden.

Contra:

Ohne Zubehör wie Boxhandschuhe und Bandagen wird das Training schnell schmerzhaft und gefährlich. Die richtige Taktik spielt ebenfalls eine Rolle. Einfach so drauflos boxen ist weniger empfehlenswert.

  • Preisklasse:

Je nach Größe des Boxsacks steigst du hier bei etwa 40 Euro ein.

  • Wieviel Platz braucht das?

Zwar hängt der Boxsack nur von der Decke, allerdings solltest du den Schwingradius mit einkalkulieren. Wirklich platzsparend ist dieses Workout also nicht immer.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, wenn du Frustration rauslassen und dabei durch ein anstrengendes Training richtig fit werden willst. Du solltest auch Wert auf Technik beim Sport legen, sonst ist das Verletzungsrisiko hoch.

Das Multifunktionsset

Multifunktionsset

Dieses “Multifunktionsset” ist nicht nur günstig, sondern lässt sich zudem einfach auf jede Reise mitnehmen.

Last but not least: Ein Set aus Matte, Stepper, Hanteln und Expander ist ein Allrounder, mit dem du diverse Übungen ausführen kannst. Je nachdem, welchen Körperbereich du trainieren willst, gibt es verschiedenste Trainingsprogramme.

  • Für wen geeignet?

Wenn du viel Abwechslung brauchst, kommt mit so einem Set nicht so schnell Langeweile auf. Werden die Übungen sorgfältig und korrekt ausgeführt, lassen sich beliebig Muskeln in Armen, Beinen und Rumpf trainieren.

  • Pro:

Hier muss nichts aufgebaut werden und die Bandbreite der Übungen ist, wie bereits erwähnt, nahezu endlos. Nach dem Workout ist der Trainingsort schnell wieder aufgeräumt.

  • Contra:

Es gibt keine festgelegten Trainingsabläufe, du musst also die Übungen selbst finden und führst sie unter Umständen falsch aus. Auch dieses Workout erfordert also etwas Vorbereitung.

  • Preisklasse:

Anfänger-Sets gibt es schon ab 20 Euro, einzelne Elemente sogar günstiger.

  • Wieviel Platz braucht das?

Das Multifunktionsset ist der King unter den platzsparenden Fitnessgeräten. Sobald die Matte eingerollt und der Stepper aufgeräumt ist, steht nichts mehr im Weg herum, und Teile deiner Ausstattung kannst du auch auf Reisen gut mitnehmen.

  • Ist das sinnvoll?

Ja, wenn du wenig Platz und viel Motivation hast. Ohne die besteht nämlich die Gefahr, dass das Set irgendwo im Schrank verschwindet und das Training nie mehr stattfindet – aus den Augen, aus dem Sinn.

Fazit: Darauf kommt es an

Das perfekte Gerät für jeden Typ gibt es nicht, aber auch für dich gibt es bestimmt ein passendes. Wenn du dir überlegst, ein Fitnessgerät für dein Zuhause anzuschaffen, solltest du deshalb folgende drei Punkte im Hinterkopf behalten:

  • Das richtige Gerät für deine Wohnung

Ohne den nötigen Platz und eine rutschfeste Unterlage bringt das beste Fitnessgerät nichts. In einer sehr kleinen Wohnung solltest du im Zweifel auf transportable Geräte wie Hanteln setzen.

  • Detailfrage

Vor allem Großgeräte sollten optimal an deinen Körper angepasst werden. Sonst kann das Training auf Dauer zu Gelenkschäden oder Muskelüberlastungen führen. Ebenso wichtig ist die Ausführung des Trainings: Wenn du dir nicht sicher bist, lass es dir lieber vom Profi vormachen.

  • Disziplin ist alles

Einmaliges Training bringt wenig. Wähle deshalb ein Gerät, bei dem du weißt, dass du dich regelmäßig motivieren kannst, es zu benutzen. Alles andere wäre ein teurer Spaß und bringt deiner Gesundheit nichts.

In diesem Sinne: Ready, set, go!

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