Mit Schwimmen abnehmen

Mit Schwimmen abnehmen

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Schwimmen ist nicht nur eine tolle Freizeitbeschäftigung im Sommer, auch als Ausdauersport überzeugt der Ausflug ins kühle Nass. Kein Wunder also, dass es immer mehr sportliche oder auch abnehmwillige Menschen nicht etwa ins Fitnessstudio, sondern ins Frei- oder Hallenbad zieht. Welche Erfolge du beim Schwimmen erzielen kannst, was es als angehender Wassersportler zu beachten gilt und warum der Sport so effektiv für den Körper ist, erfährst du hier.

Vorteile von Schwimmen auf einen Blick

Schwimmen ist ein Ausdauersport, der nicht nur bestimmte Körperregionen beansprucht, sondern zum gezielten Training des ganzen Körpers und der Muskeln geeignet ist. Außerdem wird das Herz-Kreislaufsystem auf eine besonders schonende Art und Weise gefördert.

Schwimmen ist ein Ganzkörpertraining

Schwimmen beansprucht den ganzen Körper und bringt dich somit deinem Traumkörper näher!

Hinzu kommt noch, dass du beim Training im Wasser deine Gelenke weniger beanspruchst als beispielsweise bei anderen Ausdauersportarten. Schwimmen gilt daher als eine äußerst gelenkschonende Alternative und ist daher auch bei stark übergewichtigen Menschen sehr beliebt. Bewegungen im Wasser sind nämlich wesentlich leichter. Der Kalorienverbrauch bleibt aber dennoch konstant hoch und ist normalerweise vergleichbar mit einer Runde Jogging zu Land.

Außerdem zeichnet sich die Ausdauersportart aber auch durch folgende Aspekte aus:

  • Die Wasserströmung bewirkt eine Art Ganzkörpermassage-Effekt, der das Bindegewebe zusätzlich strafft und Verspannungen vorbeugt. Davon profitiert aber auch das Herz-Kreislaufsystem sowie die komplette Muskulatur.
  • Durch regelmäßiges Schwimmen wird die Muskelmasse erhöht, wodurch automatisch der Grundumsatz steigt. Schwimmer können dadurch mehr essen, ohne zuzunehmen.
  • Schwimmen begünstigt nicht nur die Gewichtsreduktion, außerdem werden Blutdruck, zentrales Nervensystem und die Reaktionsfähigkeit verbessert.
  • Die Zeit im schwerelosen Wasser wirkt auf viele Menschen zusätzlich entspannend. Genau richtig, um den Feierabend ausklingen zu lassen.

Der Kalorienverbrauch beim Schwimmen

Wie viele Kalorien du beim Schwimm-Workout tatsächlich verbrennst, hängt von deinem Gewicht, deiner Körpergröße aber auch deinem Alter ab. Durchschnittlich sind beim konventionellen Brustschwimmen allerdings rund 300 bis 600 Kalorien in 30 Minuten möglich. Das ist vergleichsweise beachtlich, da dir das Workout aufgrund der Schwerelosigkeit im Wasser wesentlich leichter fällt als bei anderen Sportarten.

Außerdem spielt die Wassertemperatur beim Thema Kalorienverbrauch eine entscheidende Rolle. Ist die höher als 26 Grad, so ist auch der Energieverbrauch automatisch höher.

Das liegt daran, dass der Körper mehr Energie aufbringen muss, um die Körpertemperatur zu regulieren. Schwimmer nehmen somit also bereits dann ab, sobald sie ins Wasser steigen. Zumindest, wenn es richtig temperiert ist.

Training im Wasser: Das sollten Einsteiger beachten

Schwimmen ist eine relativ günstige Sportart. Abgesehen von den Gebühren, die für das Schwimmbad anfallen, bist du auf keine kostspielige Ausrüstung angewiesen, was somit auch Anfängern sehr entgegenkommt.

verschiedene Schwimmtechniken

Einsteiger sollten mit leichtem Brustschwimmen das Training starten. Fortgeschrittene können dann zum Kraulen und anderen Schwimmtechniken übergehen.

Als Einsteiger beginnst du am besten mit einfachen Übungen und tastest sich langsam an den Wassersport heran. Bewegung fallen im Wasser zwar leicht, dennoch muss der Körper mit aller Kraft unbemerkt gegen den Wasserwiderstand arbeiten. In der Anfangsphase neigt man daher dazu, sich und seinen Körper zu überfordern.

Damit das nicht passiert, solltest du dich als Trainingsanfänger zunächst auf ein Training konzentrieren, das sich lediglich aus konventionellem Brustschwimmen oder auch der Kraultechnik zusammensetzt. Zweimal pro Woche zieht es dich dafür für rund 45 Minuten ins kühle Nass. Durch dieses leichte Einstiegstraining kannst du die Kondition langsam steigern und den Trainingsplan dann weiter ausarbeiten.

So setzt sich das Training am Anfang durch abwechselndes Schwimmen und regelmäßige Pausen zusammen. Schwimme für 5 Minuten und lege dann eine rund einminütige Pause ein. Das wiederhole so lange, bis du die kompletten 45 Minuten Wassertraining erzielt hast. Das eigentliche Trainingsziel ist es, dass du später die ganze 45-minütige Schwimmeinheit ohne Pause bewältigen kannst.

Wichtig ist, diese Zeitspanne von 45 Minuten einzuhalten, da erst dann die Fettverbrennung richtig einsetzt. Wer im Wasser abnehmen will, sollte also möglichst lange Schwimmen, dafür als Einsteiger aber langsam. Wer schnell schwimmt, verbrennt somit nicht zwangsläufig mehr Kalorien.

Nachdem du erste Erfahrungen gesammelt haben, kannst du das Training durch unterschiedliche Schwimmstile jederzeit variieren. Zwar beansprucht ein Wasser-Workout grundsätzlich jeden Muskelbereich (Bauch, Beine, Po, Arme), es gibt aber Schwimmstile, die bestimmte Körperregionen ganz besonders in den Fokus rücken.

Schwimmen trainiert den Oberkörper

Durch das Rückenschwimmen wird besonders die Bauchmuskulatur beansprucht.

So wird beim Rückenschwimmen zusätzlich zum Beispiel die Bauchmuskulatur besonders effektiv trainiert.

Zusammengefasst heißt das für Schwimm-Einsteiger also:

  • Achte auf einen langsamen einfachen Start, um dich nicht zu überfordern.
  • Setze den wöchentlichen Trainingsplan aus kurzen Einheiten und kurzen Pausen zusammen.
  • Konzentriere dich  zunächst auf einfache Schwimmstile wie Brustschwimmen oder Kraulschwimmen.
  • Achte auf eine Trainingseinheit von mindestens 40 Minuten um die Fettverbrennung zu aktivieren.
  • Variiere das Training mit zunehmender Erfahrung und erweitere es um zusätzliche Schwimmstile.

Schwimmen dürfte selbst Sportmuffel durchaus ansprechen, da sich das wöchentliche Training leicht umsetzen lässt. Spaß geht hier einher mit einem äußerst effektiven Ganzkörpertraining, welches jeden Muskel in deinem Körper beansprucht. Unterschätze das Wasser-Workout aber nicht. Gerade als Anfänger oder generell als unsportlicher Schwimmer gibt es viel zu beachten. Dann klappt es auch nahezu mühelos die Pfunde purzeln zu sehen.

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